Wer wir sind

Wir sind eine motivierte Gruppe von Menschen mit unterschiedlichem beruflichem Hintergrund und Alter. Wir leben quer über Deutschland verteilt und bringen uns alle ehrenamtlich in den Verein ein. Einige von uns sind beruflich in der Entwicklungszusammenarbeit tätig, andere haben einfach Lust, etwas Positives zu bewirken, und Freude an ehrenamtlichem Engagement. Dabei verbindet uns unser gemeinsames Ziel: Wir wollen zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in Nepal beitragen.

Clemens

„Ich habe mich schon während meines Geographiestudiums für Entwicklungszusammenarbeit interessiert und meine Abschlussarbeit zu der Frage geschrieben, inwiefern Tourismus eine Chance für nachhaltige Entwicklung in Nepal sein kann. Für die Arbeit habe ich ein Interview mit Prof. Kurt Luger geführt, der im deutschsprachigen Raum ein ausgewiesener Nepalexperte ist und zudem die NGO Ökohimal Österreich leitet. Aus diesem Gespräch hat sich dann mein Praktikum in Nepal ergeben. In den vier Monaten habe ich unheimlich viel über das Leben der Menschen gelernt und erlebt, mit welchen Herausforderungen sie jeden Tag umgehen müssen. Als die schweren Erdbeben 2015 das Land erschüttert haben, war ich direkt betroffen und habe sowohl die Zerstörung als auch den Zusammenhalt der Menschen erlebt. Diese Erfahrung hat mich geprägt und meine Beziehung zu Nepal vertieft. Ich habe damals zum ersten Mal Spenden gesammelt, um die Schule in dem Dorf zu reparieren, in dem ich damals gelebt habe. Seitdem habe ich insgesamt fast ein Jahr im Land verbracht und es ist ein gutes Netzwerk an FreundInnen enstanden. Heute arbeite ich als Berater in der Entwicklungszusammenarbeit. Ich beschäftige mich beruflich jeden Tag mit Entwicklungsfragen und habe total Lust, mit dem Verein eigene Projekte zu entwickeln und zu fördern. Mir ist wichtig, dass wir das Geld unserer SpenderInnen und Mitglieder nur für Projekte verwenden, hinter denen wir zu hundert Prozent stehen und die wirklich zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen beitragen.“

Carmen

„Ich war selbst nie in Nepal, aber die Berichte und Bilder von Clemens haben mein Fernweh und mein Interesse für die Region, die Menschen und deren Leben geweckt. Da ich mich ohnehin ehrenamtlich engagieren wollte, freue ich mich, wenn ich durch mein Architekturstudium an der Außenwirkung und Aufbereitung grafischer Elemente mitwirken kann.“

Sabine

Links Sabine, rechts Milena

„Die Idee der Gründung eines Vereins zur Zusammenarbeit mit Nepal hat mich sofort begeistert. Es macht riesigen Spaß, mit so verschiedenen Leuten an einem gemeinsamen Ziel zu arbeiten und zu sehen, was jeder auf seine Art dazu beiträgt. Letztlich ist unser Engagement ja auf ein schreckliches Ereignis – die Erdbeben im Frühjahr 2015 – zurückzuführen. Damals haben wir alle betroffen und wie gelähmt die Bilder und Nachrichten aus Nepal verfolgt.

Jetzt freue ich mich auf das Kommende und hoffe, dass wir viele Gleichgesinnte und SpenderInnen für unsere Projekte finden werden.“

Nicole

„Bereits im Studium war ich fasziniert von den Menschen, der Kultur und der einzigartigen Natur Nepals. Über ein Praktikum hatte ich 2017 erstmals die Möglichkeit, einige Monate in Nepal zu verbringen. Seither hat das Land einen besonderen Stellenwert in meinem Leben eingenommen – ich habe wichtige Freundschaften geschlossen und fühle mich dem Land verbunden.

Da ich als Beraterin in der Entwicklungszusammenarbeit tätig bin und hier vor allem zu den Themenbereichen Bildung und Infrastruktur arbeite, würde ich gerne meine beruflichen Erfahrungen nutzen und in meinem ehrenamtlichen Engagement einbringen. Ecohimal ist allen Beteiligten ein Herzensanliegen und ich freue auf spannende Projekte!“

Milena

Ich finde es schön, dass wir uns gemeinsam ehrenamtlich für etwas einsetzen wo wir alle mit Überzeugung dabei sind. Ich bin als Zahnärztin zwar „fachfremd“ wenn es um das Thema Entwicklungszusammenarbeit geht, dafür habe ich umso mehr Motivation zu schauen wo ich mich trotzdem einbringen kann. Ich könnte mir beispielsweise sehr gut vorstellen, mit KollegInnen eines Tages in den Bergen in Nepal zu behandeln wo es ansonsten wenig zahnmedizinische Versorgung gibt. Bis dahin freue ich mich sehr auf die Vereinsaktivitäten und bin gespannt auf unsere Projekte.“